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Auf dieser Seite werde ich Euch drei Kapitel vorstellen, die wohl schon jedem nahegebracht wurden. Sei es durch ein Märchen, einer Sage oder einfach durch einen guten oder auch weniger "guten" Film. Zu jedem Kapitel halte ich eine "kleine" Einführung bereit, damit Ihr gut vorbereitet die nächste Seite betreten könnt. ;-) Also dann : ich wünsche Euch viel Spaß und bitte - nehmt nicht alles zu Ernst !! :-)
In der Mythologie erscheint er in der schlangen- bzw. echsenförmigen Gestalt, oft mit Flügeln und aus dem Rachen Feuer speiend. Im babylon.-assyrischem Bereich spielte der Drache als Symbol des Gottes MARDUK eine Rolle. Bei den Persern gab es Löwen- u. Pfauendrachen. In der antiken griechischen Sagenwelt tauchte eine Vorform des Drachen als Schlange auf, die sich in den Schwanz beißt und den Kreislauf des Universums versinnbildlicht. Sie wurde später in die Mystik der Alchemie übernommen. Merkwürdigerweise wird dem Drachen in verschiedenen Kulturkreisen eine durchaus gegensätzliche Bedeutung zugesprochen. So ist er in Japan und China ein positives Symbol der Fruchtbarkeit, des Regens, der Nacht und der Himmelsgegenden. Er symbolisiert auch die kaiserliche Herrschergewalt. Noch heute spielt er in China eine große Rolle bei Frühlings- und Drachenbootfesten. In der germanischen Sagenwelt ist der Drache ein verwüstendes und schatzhütendes Ungeheuer. Hier taucht auch die Gestalt des Drachentöters auf, die sich in der mittelalterlichen Dichtung und in den Volkssagen findet. Siehe in dem Nibelungenlied, als SIEGFRIED den Drachen FAFNER tötet. Auch die christliche Symbolik kennt den Drachen; dort wird er jedoch nicht von der Schlange unterschieden (z.B. Paradiesschlange). Wie in der germanischen Sagenwelt gilt er als die Verkörperung des Bösen ; er steht für den Teufel, das Heidentum, die Verführung und die Ausschweifung. Auch hier findet man das Motiv des Drachentöters bzw. -bekämpfers z.B. in der Gestalt des Erzengel Michael.
Das Einhorn ist ein Fabeltier, wie der Name schon sagt, mit einem Horn in der Stirnmitte, zurückzuführen auf assyr.-babylonische Reliefs, die den Ur (Auerochsen) im Profil zeigen, so daß nur ein Horn sichtbar ist. Im Fernen Osten, wo das Horn des Einhorns als Gegenmittel gegen Gift galt, geht die Einhornsage vermutlich auf das indische Nashorn oder seinen ausgestorbenen Verwandten zurück. Bis zum Ende des 18. Jh. wurden angebliche Hörner des Einhorns, z.B. Antilopenhörner, Stoßzähne vom Mammut oder vom Narwal (Einhornwal) u.a., als Heilmittel gehandelt. Mit der Übersetzung der Bibel ins Griechische taucht dort das Einhorn auf, das im christlichen Mythos zu einem Symbol der Stärke wird. Nach der Legende verliert das Einhorn seine Kraft, wenn es sein Horn einer Jungfrau in den Schoß legt. Auch wenn es diese Tiere nie gegeben haben sollte, so ist es doch eine schöne Sage, die heute keiner mehr missen will. Oder ?!
Also ich denke zu den Monstern brauche ich Euch nichts zu sagen. Solchen ist wohl jeder schon einmal begegnet! *gg* Aber Spaß beiseite : es gibt dafür einfach keine Definition. Eventuell nur noch in der Bedeutung Monstrum ( sehr groß, riesenhaft ). Hier muß also jeder für sich die Entscheidung treffen, was er als Monster bezeichnet. Bist Du bereit? Dann tritt ein in die Welt der Monster !!
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